Der Verein KuNO Kulturnetz Nord Brandenburg e.V.

So heißt unser Verein, der 2017 gegründet wurde und seine förderliche Gemeinnützigkeit seither unter Beweis gestellt hat. Künstler:innen und Kulturschaffende schlossen sich zusammen um ihre Aktivitäten im nördlichen Brandenburg zu bündeln. Das klappte meistens ganz gut. So fanden sich die Künstler:innen mit ihren Werken jedes Jahr an einem anderen Ort in einem „Kunstsalon“ zusammen – schon vor der Vereinsgründung in der Mühle Himmelpfort und dem Kloster Gransee, dann im Mühlenhauptmuseum Bergsdorf, dem Künstlerhof Roofensee,  dem Ziegeleimuseum Mildenberg, an drei Orten in Dannenwalde, im KunstPlatz Lychen – wobei die Ausstellungseröffnungen stets erweitert wurden durch musikalische, literarische, theatralische Darbietungen. Ein wiedererkennbarer Flyer bot optischen Anreize und die dazugehörigen Information. Um den kulturellen Anspruch zu unterstreichen, legten wir 2021 einen Genusspfad an, auf dem an neun Orten künstlerische und kulinarische Angebote vereint offeriert wurden. Seine volle Entfaltung gelang aber erst im Jahr darauf, da wir die Wochenend-Events an jedem der neun Orte zu einem Festival für alle Sinne  zusammenschlossen. Einen maßgeblichen Anteil hatten daran die künstlerischen Projekte mit Kindern und Jugendlichen, die von Anfang an zu den öffentlich wirksamen Unterfangen von KuNO e.V. gehörten. In beharrlicher Zusammenarbeit mit interessierten Lehrerinnen an den Schulen der Region hat vor allem Brigitte Lux verlässliche Verbindungen hergestellt, aus denen wunderbare Ergebnisse hervor gegangen sind. Aber auch in Lychen gibt es eine gute Verbundenheit der Galerie KunstPlatz mit der benachbarten Grundschule. Seit 2020 ist das Ruppiner Tor Gransee als permanenter Ausstellungsort hinzugekommen. In bisher sieben Ausstellungen wurden und werden auf den drei Etagen des alten Stadttores von Gransee jeweils drei künstlerische Positionen gezeigt, wobei als Gäste eingeladene Künstler spezielle Akzente setzten. Allmählich können sich auch die Bewohner:innen des mittelalterlichen Städtchens für die Ausstellungen in ihrem Stadttor erwärmen, zumal Reiko Kammer zahlreiche Personen porträtierte. Gäste und Durchreisenden holen sich sowieso gern im Heimatmuseum den Schlüssel um die Stadt mit ihrer fast vollständigen Stadtmauer von oben zu sehen.

All diese Projekte hätten wir nicht realisieren können ohne Förderung.

Unser Dank gilt dafür vor allem der Regio Nord, dem Fonds Soziokultur und der Kulturförderung Oberhavel  

Doch es gab „unterwegs“ und speziell im Jahr 2022 auch kritische Momente. Die Webseite musste virendurchtränkt vom Netz genommen werden. Aus unterschiedlichen Gründen verließen einige Mitglieder den Verein.  Die Zielrichtung schien unklar geworden. Was wir gemeinsam leisten können, muss neu auf den Prüfstand gestellt werden. Die Ausstellung panta rhei in der Klosterscheune Zehdenick 2023 soll dazu einen Beitrag leisten und die Mitgliederversammlung des Jahres muss die Weichen überprüfen. Diese neu angelegte Webseite wird sich dabei hoffentlich als ein gutes Hilfsmittel erweisen.